Stabwechsel in der Gleichstellung  [14.04.26]

Eine Ära geht zu Ende, eine neue beginnt: Seit 1. April 2026 ist Prof. Dr. Verena Hüttl-Maack die neue Universitätsgleichstellungsbeauftragte der Universität Hohenheim. Regina Rapp hat die Leitung des Büros für Gleichstellung und Diversität als Gleichstellungsreferentin übernommen. Die langjährige Universitätsgleichstellungsbeauftragte Prof. Dr. Ute Mackenstedt und die Gleichstellungsreferentin Rotraud Konca wurden Ende März in den Ruhestand verabschiedet.

Generationswechsel in der Gleichstellungsarbeit an der Universität Hohenheim: Regina Rapp, Rotraud Konca, Prof. Dr. Verena Hüttl-Maack und Prof. Dr. Ute Mackenstedt (v.l.)


Abschied und Neuanfang gehen Hand in Hand: Bei ihrem Abschiedsworkshop an der Universität Hohenheim ließen Prof. Dr. Ute Mackenstedt und Rotraud Konca ihre langjährige Arbeit in der Gleichstellung Revue passieren. Nun übernimmt ein neues Duo die Gleichstellungsarbeit: Prof. Dr. Verena Hüttl-Maack als Universitätsgleichstellungsbeauftragten und Regina Rapp als Gleichstellungsreferentin.

„Ich danke Prof. Dr. Mackenstedt und Frau Konca sehr herzlich für ihr langjähriges Engagement und die Impulse, die sie der Gleichstellungsarbeit an der Universität Hohenheim gegeben haben. Ihr Wirken hat Strukturen geschaffen, an die wir nun anknüpfen können“, bedankt sich Professorin Hüttl-Maack.

Herausforderungen, frische Impulse und neue Chancen

Prof. Dr. Verena Hüttl-Maack leitet seit vielen Jahren den Lehrstuhl für Marketing und Konsumentenverhalten und bringt umfassende Erfahrung in Forschung, Lehre und akademischer Selbstverwaltung mit. In ihrer neuen Funktion wird die Wirtschaftswissenschaftlerin die strategische Weiterentwicklung der Gleichstellungsarbeit an der Universität Hohenheim begleiten und zentrale Themen wie Chancengleichheit, Diversität und strukturelle Rahmenbedingungen weiter vorantreiben.

„Exzellente Wissenschaft braucht Vielfalt und echte Chancengleichheit. Mein Ziel ist es, an der Universität Rahmenbedingungen zu gestalten, in denen alle Menschen ihr Potenzial unabhängig von Geschlecht und Lebensentwürfen entfalten können“, betont Prof. Dr. Hüttl-Maack. Gleichstellung und Diversität versteht sie dabei als zentrale Bestandteile einer modernen Universitätskultur, die dazu beitragen, unterschiedliche Perspektiven sichtbar zu machen und Talente gezielt zu fördern.

Gemeinsam mit Regina Rapp und dem Team des Büros für Gleichstellung und Diversität freut sie sich auf die neuen Aufgaben und die Zusammenarbeit mit allen Mitgliedern der Universität Hohenheim. Regina Rapp verfügt über langjährige Erfahrung im Hochschulbereich mit Stationen an den Universitäten Konstanz, Stuttgart und Tübingen sowie beim Promotionsverband der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften.

Wirken, das Wurzeln geschlagen hat


Über fast zwei Jahrzehnte hinweg haben Prof. Dr. Ute Mackenstedt und Rotraud Konca die Gleichstellungsarbeit an der Universität maßgeblich geprägt – und nachhaltig weiterentwickelt. Diese Leistungen und der Übergang zu neuen Verantwortlichen wurden im Rahmen eines Workshops gewürdigt. Rektor Prof. Dr. Christoph Schneider, Kanzlerin Dr. Katrin Scheffer, die Dekan:innen der Fakultäten, Mitglieder des Rektorats und des Universitätsrats sowie zahlreiche Gäste verabschiedeten Prof. Dr. Mackenstedt und Rotraud Konca in den Ruhestand. Die breite Beteiligung unterstreicht, wie stark die Themen Gleichstellung und Diversität in allen Gremien und Statusgruppen der Universität Hohenheim verankert sind.

Als Zeichen des Dankes überreichte der Rektor beiden eine Urkunde für einen eigenen Baum in den Gärten der Universität: Ein lebendiges Symbol für ihr nachhaltiges Wirken und ihre bleibende Verbundenheit. Prof. Dr. Mackenstedt bleibt der Universität auch weiterhin erhalten und wird künftig als Seniorprofessorin wirken.

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