Professorinnenprogramm 2030 (2024-2029)

Förderung von Wissenschaftlerinnen auf dem Weg zur Professur

Mit dem Professorinnenprogramm stärkt die Universität Hohenheim gezielt Wissenschaftlerinnen auf ihrem Karriereweg. Gleichzeitig baut sie die Gleichstellung in Forschung und Lehre aus. Das Programm unterstützt Frauen auf allen wissenschaftlichen Karrierestufen und baut strukturelle Hürden auf dem Weg zur Professur ab. Im Mittelpunkt stehen zwei Handlungsfelder: 

Das Professorinnenprogramm 2030 stärkt die Chancengleichheit an der Universität Hohenheim. Es macht Karrierewege planbarer und verankert Gleichstellung dauerhaft in Strukturen, Verfahren und der Qualitätsentwicklung.

Berufungsverfahren und Karriereentwicklung  

  • Gleichstellungsorientiertes Berufungsmanagement mit Beratung für Postdocs und der Weiterentwicklung fairer, transparenter Berufungsverfahren
  • Trainings zur Genderkompetenz für Gleichstellungsbeauftragte und Mitglieder von Berufungskommissionen sowie Vorbereitungstrainings für Postdocs
  • Katalog mit Förderungen für Nachwuchsgruppenleiterinnen und Postdocs
  • Mentoringprogramm Hohenheim „MentHo“
  • Unterstützung von Professorinnen mit umfangreichen Gremienaufgaben durch befristete wissenschaftliche Stellen, um ihre Forschungs- und Lehrtätigkeit zu entlasten

Vereinbarkeit von Familie und Wissenschaft 

  • Kooperation mit externen Trägern zur Sicherung von Belegplätzen in Kindertageseinrichtungen in Universitätsnähe
  • Entwicklung von flexiblen Betreuungsangeboten
  • Fonds für Ausfallzeiten, der Vertretungen bei Mutterschutz und Elternzeit finanziert und so die kontinuierliche Durchführung von Forschungsprojekten sicherstellt

Einige Angebote sind gerade im Aufbau und im Folgenden noch nicht detaillierter beschrieben. Kontaktieren Sie uns bei Bedarf: gleichstellung@uni-hohenheim.de

Leistungen im Einzelnen

Das Professorinnenprogramm richtet sich an Professorinnen, Wissenschaftlerinnen in frühen Karrierephasen und Postdocs.

Berufungsverfahren und Karriereentwicklung

Unterstützung für Frauen in Gremien
Professorinnen mit umfangreichen Gremienaufgaben können durch befristete wissenschaftliche Unterstützungsstellen entlastet werden. Die zusätzlichen Stellen schaffen Freiräume für Forschung und Lehre. Dies ermöglicht den Professorinnen die aktive Mitarbeit in universitären Gremien, ohne die wissenschaftliche Arbeit übermäßig einzuschränken.

Förderung von Wissenschaftlerinnen in frühen Karrierephasen / W1 Professorinnen

Die Universität Hohenheim unterstützt gezielt Wissenschaftlerinnen, die eine Professur anstreben. Über ein flexibles Förderprogramm können unter anderem folgende Maßnahmen beantragt werden:

  • Mobilitätszuschüsse für Konferenzen, Workshops, Netzwerktreffen und Kurzzeit-Forschungsaufenthalte im In- und Ausland 
  • Zuschüsse für Forschungshilfsmittel (z.B. spezialisierte Software, Datenbanken, technische Dienstleistungen, wissenschaftliche Plattformen)
  • Unterstützung für wissenschaftliche Hilfskräfte oder Praktikant:innen zur Entlastung in Forschung und Lehre
  • Zuschüsse für außerordentliche Kinderbetreuungsmaßnahmen zur Sicherung der wissenschaftlichen Tätigkeit

Die Förderung soll Sichtbarkeit, Vernetzung und Forschungsleistung stärken und damit den Karriereweg hin zur Professur gezielt unterstützen.

MentHo
MentHo ist das Mentoringprogramm des Büros für Gleichstellung und Diversität und richtet sich an Frauen von der Bachelorstudentin bis zur Juniorprofessorin.

Im Mittelpunkt stehen:

  • 1:1-Mentoring durch erfahrene Mentor:innen aus Wissenschaft, Verwaltung und Wirtschaft
  • individuelle Karriereberatung und strategische Vernetzung
  • ein Qualifizierungsprogramm zu Schlüsselkompetenzen für Forschung, Lehre, Management und Selbstständigkeit

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Female Entrepreneurship: Gründungsinteressierte Frauen werden gezielt beim Aufbau unternehmerischer Kompetenzen unterstützt.

Kinderbetreuung

Fonds für Ausfallzeiten
Mit diesem Fonds unterstützt die Universität Hohenheim Wissenschaftlerinnen in Zeiten von Mutterschutz, Elternzeit oder anderen Ausfallphasen. Der Fonds finanziert Vertretungen und Unterstützungen für laufende Forschungsprojekte. Dadurch können Forschungsarbeiten auch bei reduzierter Präsenz kontinuierlich fortgeführt werden. Gleichzeitig entlastet das Angebot Wissenschaftlerinnen in Phasen hoher Belastung. 

Kinderbetreuung
Die Universität Hohenheim unterstützt Mitglieder der Universität bei der Suche nach passenden Betreuungsplätzen. Für Mitarbeitende stehen 20 Belegplätze für Kinder im Alter von 0-6 Jahren bei element-i zur Verfügung.

element-i betreibt Kitas und Schulen in Stuttgart und weiteren Städten. Über die Website des Trägers können passende Einrichtungen gesucht werden. Beschäftigte der Universität Hohenheim erhalten in element-i Kinderhäusern, ohne Unternehmensbindung bevorzugt einen freien Platz, unabhängig vom Erstwohnsitz. In element-i Kinderhäusern, die Betriebskitas anderer Unternehmen sind (z.B. Pressekiste Möhringen), werden freie Plätze nachrangig auch an Familien mit Erstwohnsitz in Stuttgart vergeben.

Kontakt

Büro für Gleichstellung & Diversität (025)

Emil-Wolff-Str. 30
70599 Stuttgart

gleichstellung@uni-hohenheim.de

Tel. 0711 459 23478

Heike Fiestas Cueto

Koordination Professorinnen-Programm 2030

Telefon: 0711 459 23476
E-Mail: heike.fiestascueto@uni-hohenheim.de